| a:
die inszenierung folgt einer bestimmten strategie und endet im happy end.
(wenn nicht wäre es eine schlechte strategie.) die verschiedenen
modelle sind exakt auf die entsprechenden zielgruppen zugeschnitten. als
maßstab des zu erreichenden vermitteln sie einen idealzustand und
suggerieren gleichzeitig eine unvollständigkeit der eigenen existenz.
diese wird immer mehr zur mimetisch erstellten abbildung eines durchkalkulierten
(technischen) vorgangs. die bewegung auf dem so entworfenen weg folgt
einem modell, oft ohne verbindung zur eigenen gegenwartswirklichkeit.
der lebensweg in seiner größten ausdehnung zwischen geburt
und tod als fortsetzungsserie, wobei jedes kapitel einem drehbuch folgt,
das sich dem gesamtkonzept möglichst nahtlos unterordnet. die distanz
zum eigenen ich vergrößert sich mehr und mehr, hinein in einen
raum fremdbestimmter denkvorgänge. nähe und distanz sind nicht
mehr das dynamische prinzip einer wechselbeziehung, sondern diametral
gegenläufige bewegungen. aber
es gibt doch authentizität die ich dagegen setzen kann. a: ..jedoch könnte der begriff des authentischen eine mögliche antwort bedeuten,d.h., die eigene existenz in einen bezug zur umgebenden umwelt zu stellen und diesen prozess als gegenseitige formung zu begreifen. home..
buero
für integrative kunst, jörg amonat und stefan krüskemper |